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Medienmitteilung

Parolen zu den Abstimmungen vom 8. März 2026

Starke Stimmen, klare Botschaften – Kandidaten und Nationalrätin Monika Rüegger prägen politischen Abend.

Volles Haus und klare Botschaften in Buochs: Die SVP Buochs präsentierte am Buochser Wahlanlass im Restaurant Sternen die fünf Kandidaten, fasste Parolen zur eidgenössischen Abstimmung und bot spannende Einblicke in die EU-Verträge. Nationalrätin Monika Rüegger aus Obwalden referierte eindrücklich, während die Kandidaten mutig ihre Positionen vertreten. Ein Abend voller Information, politischem Engagement und Weichen für die Zukunft.

Lesen Sie hier unsere Medienmitteilung:
SVP NW – Medienmitteilung Parolenfassung für Nationale Abstimmungen vom 8. März 2026

Parolen für die Eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März 2026

Bruno Zimmermann (39), Landwirt und Logistiker, stellte die Initiative «Bargeld ist Freiheit» vor.
Die Bargeld-Initiative verlangt, dass Münzen und Banknoten dauerhaft verfügbar bleiben und dass ein Ersatz des Schweizer Frankens nur mit Zustimmung von Volk und Ständen möglich ist. Diese Verankerung in der Verfassung sei notwendig, weil Bargeld Freiheit, Anonymität, Krisensicherheit und Zugänglichkeit für alle garantiere. Gesetze könnten geändert werden – die Verfassung nur durch das Volk. Der Gegenvorschlag des Bundesrates wird als zu schwach und unverbindlich kritisiert: Er garantiere weder den Erhalt von Bargeld noch verhindere er einen digitalen Franken ohne Volksentscheid. Zudem lasse er «zu viele Hintertüren offen».
Die Empfehlung lautet deshalb: Zweimal Ja – aber nur die Initiative annehmen. Nur die Initiative biete einen klaren, verbindlichen Schutz für Bargeld und den Schweizer Franken.

Sepp Gabriel (58), Landwirt und Landrat, sprach zur SRG-Initiative „200 Franken sind genug!“
Die SRG‑Initiative verlangt eine Senkung der Radio‑ und TV‑Abgabe von 335 auf 200 Franken. In einer Zeit stark steigender Lebenshaltungskosten bringt sie eine spürbare Entlastung für Haushalte und schafft Fairness für das Gewerbe, das heute teils zehntausende Franken pro Jahr bezahlt, ohne das Angebot nutzen zu können. Die SRG kann ihren Informationsauftrag auch mit 200 Franken problemlos erfüllen: Mit rund 850 Millionen Franken bleibt genügend Budget, um Information, Kultur und Regionaljournalismus sicherzustellen. Befürchtungen wie der Verlust des Lauberhornrennens oder ein Abbau in den Regionen sind unbegründet. Die Initiative sorgt für eine zeitgemässe, faire Finanzierung des Service public – ohne Überfinanzierung, aber mit klarer Entlastung für Bevölkerung und Unternehmen.
Deshalb stimmt die Versammlung einstimmig der Initiative zu.

Beat Risi (46), Landwirt und Landrat, stellte die Klimafonds-Initiative „Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik“ vor.
Die Klimafonds‑Initiative verlangt einen milliardenschweren Fonds ausserhalb der Schuldenbremse, in den der Bund jährlich 7 bis 10 Milliarden Franken einzahlen müsste. Damit würden neue Subventionstöpfe ohne klare Prioritäten geschaffen – finanziert durch massive Steuererhöhungen bei Mehrwert‑ oder Bundessteuer. Dies belastet Familien, KMU, Gewerbe und besonders die Landwirtschaft. Gleichzeitig würden andere zentrale Aufgaben wie Sicherheit, Bildung, Infrastruktur oder Landwirtschaft verdrängt. Die Initiative führt zu 100 bis 200 Milliarden neuer Schulden und unterläuft die bewährte Schuldenbremse. Die Versammlung ist überzeugt: Klimaschutz braucht wirksame und bezahlbare Massnahmen – keinen unkontrollierten Klima‑Schuldenfonds.
Deshalb stimmt die Versammlung einstimmig gegen die Initiative.

Rudolf Peschel (44): Gründer und Leiter der PeschelPartners AG in Hergiswil stellte das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung vor.
Die Individualbesteuerung klingt modern, führt aber zu neuen Ungerechtigkeiten und hoher Bürokratie. Sie belastet viele Ehepaare des Mittelstands mit zusätzlichen Steuern, schafft 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen und zwingt Familien zur künstlichen Vermögensaufteilung wie bei einer Scheidung. Die Umsetzung wäre milliardenteuer, und 21 Kantone warnen geschlossen vor den Folgen. Die Reform ist ein teures Experiment, das Familien schwächt, den Föderalismus unter Druck setzt und mehr Probleme schafft, als sie löst.
Deshalb lehnte die Versammlung diese Vorlage ab.

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SVP Landrat (NW)
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