Klartext: Individualbesteuerung: Ein Steuermonster wird geschaffen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger
Am 8. März kann das Schweizervolk über die Einführung der Individualbesteuerung abstimmen. Was für eine Wahnsinnslösung wird uns hier präsentiert: Faktisch eine alljährliche steuerliche Trennung von verheirateten Ehepaaren. Ehepaare werden jedes Jahr mit der Frage konfrontiert: Wem gehört was und wie viel? Auto, Wohnung, Haus, Haushaltskonto, Liegenschaften, Vermögen, Unternehmen, Landwirtschaft usw… alles muss fein säuberlich getrennt werden. Hier wird ein neues Bürokratiemonster geschaffen: Es braucht rund 1700 zusätzliche Steuerbeamte. Uns Bürgerinnen und Bürgern droht ein riesiger Zeitaufwand. Und wir brauchen noch einen Rechtsberater für die Steuererklärung. Dabei gibt es eine viel einfachere Lösung: Der Kanton Nidwalden hat ein Splitting-Modell. Damit kann die «Heiratsstrafe» für Ehepaare bnbürokratisch beseitigt werden. Dieses Splitting-Modell kann auch problemlos bei der Bundessteuer eingeführt werden. Dafür braucht es kein neues Steuermonster «Individualbesteuerung». 21 von 26 Kantonen lehnten in der Vernehmlassung die teure und komplizierte «Individualbesteuerung» ab. Auch der Kanton Nidwalden. Darum ein klares Nein zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung.