Klartext: Matura-Revision Mehr Leistung – weniger Ideologie

Liebe Nidwaldnerinnen und Nidwaldner
Liebe Nidwaldnerinnen und Nidwaldner
Wie soll es mit dem «Kollegi» weitergehen? Die Revision der kantonalen Mittelschulgesetzgebung sieht einige Veränderungen vor. Künftig soll nicht mehr pro Semester, sondern per Ende Schuljahr entschieden werden, ob die Schüler in die nächste Klasse vorrücken. Das kann man machen, solange weiterhin die Leistung getestet und auch kommuniziert wird. Dann sollen die Wahlpflichtfächer abgeschafft werden. entscheidend ist, dass die Vielfalt der Angebote – speziell in Musik und Sport – erhalten bleiben. Bei der Maturitätsprüfung ist Fairness zentral. Alle sollen gleichbehandelt werden. Es darf keine Sondererleichterungen geben. Wer die Matura absolviert, muss grundsätzlich fähig sein für ein weiterführendes Studium. Ein grosses Fragezeichen machen wir beim «Einsatz für das Gemeinwohl», der für die Anerkennung der Maturität vorgesehen ist. Dieser Einsatz darf nicht als Vorwand für ideologische Aktionen verstanden werden. Er soll praxisnah und wertneutral sein. Ziel ist es, Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft zu fördern – etwa durch konkrete, lokal verankerte Tätigkeiten – und nicht durch politische Demonstrationen oder Kampagnen.